Für Traffic bezahlen: Der einfache Weg, um Reichweite zu erhöhen?

Wenn wir über Marketing nachdenken, dann denken wir - unabhängig von der gewählten Art der Traffic-Methode - normalerweise in sehr ähnlichen KPIs.

  1. Reichweite
  2. Conversion
  3. Engagement

Reichweite überschattet dabei alle anderen KPIs. Reichweite scheint unantastbar. Wenn jemand sagt, dass er 1 Million Visitor auf seiner Webseite hatte, dann wird das nicht hinterfragt. Kann jemand mit einer 20% Conversion-Rate glänzen, dann wird das hinterfragt: Wie viele Menschen waren auf der Seite, woher kam der Traffic... Es wird nach dem Fehler im System gesucht.

Reichweite erhöhen geht über zwei Wege: Organisch und bezahlt

Reichweite erhöhen geht über zwei Wege: Organisch und bezahlt

Traffic ist King. Es gibt zwei Wege, um die Reichweite zu erhöhen: Organischen und Bezahlten Traffic. Dabei stehen sich Vertreter beider Lager gefühlt wie Orks und Elben gegenüber, wenn es um die Frage geht, welche Quelle wichtiger ist (wer hierbei Ork und wer Elb ist, überlasse ich eurer eigenen Vorstellungskraft).

Für Reichweite zu bezahlen ist der vermeintliche einfache Weg - so habe ich auch gedacht... Und bin dann auf die Nase gefallen...

Der Punkt, an dem ich gescheitert bin

Um das einzuordnen: Ich bin Content Guy. Für mich war es immer die spannenste Aufgabe die organische Reichweite zu erhöhen. Paid Traffic war ein neues Feld für mich. Ich habe gedacht es wäre einfach sich mal "eben so" Traffic zu kaufen und so denn Funnel für mein Produkt Power Content Bootcamp erfolgreich zu machen.

Die Herangehensweise war klar: ich muss einfach nur Geld in die Hand nehmen, Werbung auf Facebook für meine Landing Page schalten und das wird schon dafür sorgen, dass mein Kontostand steigt.

Aber statt mehr Geld zu verdienen, hatte ich am Ende nur Geld verbrannt. Klar, ich hatte meine Reichweite erhöht, aber gebracht hatte mir das nichts. Am Ende hat mich dieser Fehlglaube etwa 500€ gekostet. Aber hier ist der Punkt. Reichweite alleine hilft noch nicht, wenn der Funnel noch nicht stimmt.

Wie eine gute Mischung entsteht

Ich bin selbstständig. Das bedeutet: Ich arbeite mit meinem eigenen Geld. Niemand hilft mir dabei finanziell. Das heißt auch: Ich muss versuchen unnötige Ausgaben auf ein Minimum zu reduzieren. Das macht organischen Traffic wahnsinnig attraktiv. Ich unterteile organischen und bezhalten Traffic in unterschiedliche Aufgaben:

Organischer Traffic hilft mir dabei:

  1. Inhalte zu testen, zu verstehen, wie meine Zielgruppe tickt
  2. Vertrauen für mich und mein Thema aufzubauen und dafür zu sorgen, dass ich die #1 in meiner Nische werden kann

Für mich ist bezahlter Traffic für zwei große Benefits zuständig:

  1. Ich kann viel schneller Hypothesen testen
  2. Ich kann funktionierende Funnels mit mehr Reichweite skalieren und meinen Umsatz erhöhen.

Hypothesen testen

Was meine ich mit Hypothesen testen? Recht einfach: Wenn ich eine neue Landing Page aufsetze, dann nehme ich zwischen 20-50€ in die Hand, um zu schauen, wie sie performt. Wenn sie nicht performt, gehe ich noch einmal alle Elemente durch und mache mir klar, wie ich sie verändern möchte.

Die wichtigsten Hypothesen, die ich teste sind:

Gerade der A/B Test von Landing Pages und Audiences macht mir sehr viel Spaß. Der Prozess ist sehr einfach, ich gehe ihn exemplarisch für eine Landing Page durch:

  1. Starte mit einer Landing Page, sie ist dein Master
  2. Die Aufgabe jetzt ist den Master mit einer besseren Variante schlagen zu können
  3. Ändere jetzt ein Element der Landing Page (Farbe, Überschrift, Anordnung der Elemente)
  4. Teste mit mindestens jeweils 100 Usern, welche der beiden Varianten erfolgreicher ist

Reichweite erhöhen durch Paid Traffic

Content baut Vertrauen auf, Paid Reach konvertiert. Das ist die Aufteilung, die ich für mich gefunden habe. Paid Reach sorgt dafür, dass möglichst viele Menschen in meine Funnels eintreten können und damit mein Umsatz erhöht wird. Richtig viel Geld nehme ich dann in die Hand, wenn der Funnel profitabel funktioniert.

Wann skaliert man

Tipp 1: Habe ein Auge auf die Technik

Das Video, das ich dir hier zeige, habe ich insgesamt drei Mal gedreht, bis es im Kasten war. Der Grund: Ich habe nicht gut genug auf die Technik geachtet.

Beim ersten Versuch war die Kamera so eingestellt, dass die Schärfe nicht automatisch eingestellt wird. Das hatte ich dummerweise erst gesehen, als das Video schon im Kasten war. Beim zweiten Versuch hat die Schärfe gestimmt, das Bild sah top aus! Allerdings hat der Ton so sehr gerauscht, weil das Mikrofon einen Wackelkontakt hatte. Auch dieses Material war absolut unbrauchbar. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du vor und nach jedem Dreh testen musst:

  1. Die Akkus sind geladen
  2. Es liegen zusätzliche Speicherkarten bereit
  3. Das Bild ist scharf und gut beleuchtet
  4. Der Ton klingt perfekt

Tipp 2: Die richtige Umgebung für dein Marketing Video

Eine Tasse Tee in den Händen macht einen gewaltigen Unterschied

Eine Tasse Tee in den Händen macht einen gewaltigen Unterschied

Mach es dir bequem und atme durch! Das Setting für den Dreh muss für dich angenehm sein. Wenn du in einer Umgebung bist, in der du dich nicht wohl fühlst, wirst du keine guten Ergebnisse erzielen können! Es ist sehr leicht spürbar, wenn die Umgebung nicht dafür sorgt, dass du dich locker vor der Kamera verhalten kannst. Ein Vorschlag, den ich dir hier mitgeben kann: Finde kleine Dekorations-Artikel, die das Gesamtbild verschönern. Eine Blumenvase oder eine Tasse Tee machen das ganze Bild schon viel gemütlicher. Außerdem kannst du die Tasse Tee in die Hand nehmen und dadurch auch Sicherheit gewinnen.

Tipp 3: Die richtige Kleidung für dein Marketing Video

In einem meiner ersten YouTube-Videos habe ich über den Wandel meines Kleidungsstiles geschrieben. Vor Jahren habe ich ausschließlich Hoodies und weite Klamotten getragen. Ich habe mich einfach nicht wohl damit gefühlt meinen Körper so zu präsentieren, wie er ist.

Im Laufe der Zeit habe ich dann gelernt, dass ich mit Hemden viel besser aussehe und habe dann meinen Stil geändert. Dieser Stil passt zu mir und ich kann mich damit auch mit einem guten Gefühl vor eine Kamera setzen und meine Message erzählen. Den Fehler, den viele Online-Coaches machen: Sie überlegen nur, wie sie seriös wirken können. Ihnen geht es nur um die Außenwirkung.

Kleidung hat aber auch einen Effekt auf dich und daher ist es ungemein wichtig, dass du dich wohl fühlst!

Tipp 4: Checke die Fakten!

Du kannst Fakten nicht oft genug checken - vor allem: Überprüfe noch einmal, ob alle Fakten genau das aussagen, was du belegen möchtest. Wenn man deine Argumente gegen dich verwenden kann, dann hilft es auch nichts gut vor der Kamera zu wirken. Gute Marketing-Videos überzeugen, ohne Rückfragen aufzuwerfen!

Tipp 5: Esse und Trinke die richtigen Dinge!

Was du isst beeinflusst in hohem Maß, wie deine Stimme klingt! Das Beste, für deine Stimme ist Wasser! Andere Lebensmittel sorgen dafür, dass deine Stimme belegt klingt oder du viel Speichel produzierst. Das lenkt von deinem Thema ab, weil es sich hinterher nicht aus der Aufnahme retouchieren lässt. Daher iss niemals 30 Minuten vor einem Videodreh oder einer Podcast-Aufnahme folgende Lebensmittel:

 

Wenn du all diese Tipps beherzigst, steht deinem perfekten Marketing-Video nichts im Weg! Wenn du in Sekundenschnelle mit nur einer Übung souverän vor der Kamera wirken möchtest, klicke hier!

Wer einen Podcast starten möchte, hat viele Fragen und Gedanken:

Aber selbst wenn all die ersten Fragen beantwortet sind, kommt ein quälender Gedanke: Was werden meine Freunde, meine Familie, meine Arbeitskollegen sagen?

Jeder hat Angst verurteilt zu werden

Hier der erste und wichtigste Punkt: Jeder, der einen Podcast startet, hat Angst davor verurteilt zu werden. Aber hier ist die ehrliche Frage: Was wäre der worst case? Was würde im schlimmsten Fall passieren? Vielleicht würden sich deine Freunde denken: "Da hat er sich wieder was ins Ohr gesetzt". Aber die Konsequenzen malen wir uns meistens viel schlimmer aus, als sie am Ende eigentlich sind.

Wie verliert man die Angst vor den Meinungen der Menschen, die deinen Podcast hören können?

Um dieses Thema geht es heute in "Game Changer - Der Online Marketing Podcast von Christopher Bücklein".

Wenn du nach einer Schritt für Schritt-Anleitung suchst, wie du zum besten Verkäufer für deine Produkte wirst und überzeugende Marketing-Videos veröffentlichen willst, klicke hier.

 

Souverän vor der Kamera zu stehen ist keine Kunst, keine Magie und auch kein angeborenes Talent. Es ist Übung - und die richtigen Tricks und Kniffe, die dir dabei helfen dein Produkt besser zu verkaufen.

Die Übung, die niemand kennt (macht dich sofort souverän!)

Viele Coaches und Entrepreneure haben das gleiche Problem: Sie haben ein gutes Produkt, sie haben sich sogar ein gutes Skript geschrieben, das sie auswendig kennen... Aber sobald die Kamera angeht oder sie vor einem Mikrofon stehen, wirken sie nicht mehr souverän, sondern sie sind unruhig und die Nervosität übernimmt das Steuer.

Das Resultat ist genau das Gegenteil von dem, was eigentlich bezweckt wurde: Du wirkst unsicher, gestresst und statt zu überzeugen (lerne hier, wie du einfach überzeugst!) sind die Zuschauer abgeschreckt. Doch für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung!

Die Sprechübung, die mein Auftreten für immer verändert hat

  1. Stelle dir deine Stimme als einen kleinen Lichtball in deinem Körper vor
  2. Aus diesem Lichtball heraus strahlt deine Stimme heraus
  3. Wir beginnen mit dem Lichtball im Kopf und summen
  4. Wandere langsam mit dem Lichtball vom Kopf weiter nach unten
  5. Höre dann auf, wenn dein Brustkorb beginnt zu vibrieren

Souverän vor der Kamera zu stehen kann jeder lernen

Wie oft soll ich diese Übung machen, wenn ich souverän wirken will?

Ich starte jeden meiner Drehs oder Podcasts mit dieser Übung - natürlich bevor die Kamera läuft! Es ist wichtig sich einmal "eingenordet" zu haben, bevor man anfängt zu sprechen. Ich möchte schließlich immer souverän wirken. Gerade dann, wenn man von einem anstrengenden Termin kommt, die Kinder genervt haben oder du aus einem anderen Grund gerade gestresst bist.

In der Stimme hört man sofort deine aktuelle Stimmung. Daher ist es ungemein wichtig sich einmal bewusst zu machen, woher die Stimme gerade ausgestrahlt wird. Aus der Körpermitte (und signalisiert Ruhe und Präsenz) oder aus dem Kopf (und zeigt: Achtung! Hier ist die Stress-Zone!)?

Ist das nicht unheimlich peinlich diese Übung vor Anderen zu machen?

Zuerst: Nein! Es geht schließlich darum souverän zu wirken. Für dieses Ziel sollte dir nichts peinlich sein. Aber ich verstehe deine Sorge. Sprechübungen sind immer sehr unangenehm vor Anderen zu machen. Ich habe für mich folgenden Weg gefunden: Wann immer ich einen Auftritt habe und ich nicht möchte, dass irgendjemand meine Vorbereitung mitbekommt nutze ich einen von drei Tricks:

  1. Gehe ich diese Übung nur im Kopf durch
  2. Beginne ich mit der Stimmlage, die ich gerade habe und passe meine Stimme innerhalb der ersten 3 Sätze an
  3. Atme ich in einem langen Seufzer aus und finde so meine perfekte Stimmlage

Schau dir auch das Video an, in dem ich die Übung erklärt habe!

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