Was ist Marketing - Das sagt Wikipedia?

Wie viele andere Menschen habe ich den Wikipedia-Artikel über "Marketing" aufgeschlagen und folgende Definition gefunden.

Der Begriff Marketing oder (deutsch) Absatzwirtschaft bezeichnet zum einen den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten (zum Verkauf anbieten in einer Weise, dass Käufer dieses Angebot als wünschenswert wahrnehmen); zum anderen beschreibt dieser Begriff ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und anderen Interessengruppen (Stakeholder). Damit entwickelt sich das Marketingverständnis von einer operativen Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidung (Marketing-Mix-Instrumente) hin zu einer Führungskonzeption, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit einschließt

Quelle: wikipedia.de

Zusammengefasst bedeutet das: Marketing hat die Ziele

Das Problem: Alle diese Punkte werden in vielen unterschiedlichen Bereichen genutzt. Um einen Überblick zu erhalten, habe ich dir hier die wichtigsten Disziplinen aufgeführt.

  1. Organischer Traffic
  2. Paid Traffic
  3. Landing Pages
  4. Offer Creation
  5. Storytelling



Organischer Traffic

Was ist Marketing durch Organischen Traffic? Im Kern bedeutet organischer Traffic: Für die Reichweite auf deine Inhalte bezahlst du kein Geld. In der Regel gehören hier zwei große Bereiche dazu

  1. Social Media Traffic
  2. SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Social Media Traffic

Zu den größten sozialen Netzwerken gehören Instagram, YouTube und Facebook. Die Reichweite wird durch geschicktes Ausnutzen von Algorithmen aufgebaut. Der Vorteil: Die Kosten für diese Art von Traffic sind sehr gering. Die einzig entstehenden Kosten sind nämlich die Produktionskosten der Content Pieces.

Der Nachteil: Als Produzent von Inhalten ist man abhängig von Algorithmen. Diese sind nicht öffentlich und lassen sich ausschließlich über Testen herausfinden. Diese Masse an Content Pieces zu veröffentlichen, um signifikante Aussagen über Algorithmen treffen zu können, ist für die meisten Inhalts-Ersteller nur schwer möglich.

Der Aufbau von Reichweite auf sozialen Medien dauert außerdem verhältnismäßig sehr lange.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung verfolgt das Ziel auf Google mit der eigenen Webseite so attraktiv wie möglich angezeigt zu werden. Das geht durch die Optimierung auf bestimmte Keywords und dem Schreiben von Artikeln auf dem eigenen Blog, die für Reichweite sorgen sollen.

Neil Patels Webseite Ubersuggest

Neil Patels Webseite Ubersuggest

Das beste Tool, um die Keywords zu finden, die sich für den Aufbau von Reichweite eignen, ist Ubersuggest. Mit diesem Tool ist es möglich die wichtigsten Suchbegriffe und eine Einschätzung, wie schwierig es ist mit diesem Suchbegriff auf der ersten Seite bei Google zu landen.

Paid Traffic

Paid Traffic ist "schnelles Marketing". Während organischer Traffic darauf aufbaut, dass man ohne Einsatz von Geld und Werbebudget Reichweite erzielt, ist Paid Traffic genau das Gegenteil: Der Aufbau von Reichweite durch Werbeanzeigen. Das Prinzip ist einfach: Durch geschickte Platzierung vor den Augen potentieller Kunden möchte man durch den Verkauf der eigenen Produkte mehr Geld einnehmen, als man ausgegeben hat.

Wie kann man sicher stellen, dass das eigene Angebot qualitativ hochwertigen potentiellen Kunden angezeigt wird? Die Antwort ist: Targeting. Bei allen gängigen Werbeplattformen kann man eingrenzen, wem deine Werbeanzeigen angezeigt werden sollen. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten deine Werbung auszusteuern:

  1. Demographische Kriterien (Geschlecht, Alter, Wohnort...)
  2. Soziographische Kriterien (Welche Seiten hast du geliked, Welche Themen interessieren dich)
  3. Plattform-Kriterien (Sollen Anzeigen nur in den Feeds oder auch in den Stories angezeigt werden? Sollen deine Werbeanzeigen nur iOS-Nutzern oder auch Android-Nutzern angezeigt werden?)

Landing Pages

Landing Pages sind einfache Versionen von Webseiten. Während eine Webseite viele Informationen beinhaltet, versucht eine Landing Page nur einen einzigen Zweck. In der Regel ist das der Verkauf eines Produktes oder die Möglichkeit zum Download von kostenlosen Produkten (zur Generierung von Kontakten).

Meine LandingPage

Meine LandingPage für meinen Online-Kurs

Die Besucher von Landing-Pages werden über bezahlte Werbeanzeigen oder organische Traffic-Methoden gewonnen. Das Ziel ist vor dem Besuch der Landing Page den Besucher mit den notwendigen Informationen zu versorgen, damit dieser mit einer höheren Wahrscheinlichkeit das Produkt kauft. Diesen Prozess nennt man "Traffic anwärmen".

Um Landing Pages zu erstellen gibt es viele Möglichkeiten. Die Einfachste ist die englischsprachige Webseite ClickFunnels.

Offer Creation

Ich mache dir ein Angebot, das du nicht ausschlagen kannst

Vito Corleone in "Der Pate"

Was bringt uns dazu, dass wir nicht ablehnen können ein Produkt zu kaufen? Die Antwort ist: Ein Angebot muss so gut sein, dass der gefühlte Wert höher ist als der Preis, den wir dafür veranschlagen. Dafür ist es unbedingt notwendig die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu kennen:

Wenn wir diese Eigenschaften kennen, können wir die besten Angebote kreieren. Die Herausforderung ist immer: Wie können wir ein Asset (Ein Teil des Angebotes) hinzufügen, das für uns günstig zu besorgen ist, aber den Preis, den wir verlangen können deutlich in die Höhe treibt?

Hier ein Weg, wie wir solche Assets finden können. Jedes Produkt löst ein Problem. Sobald wir ein Problem gelöst haben, ergeben sich Nachfolge-Probleme.

Beispiel: Wir wollen YouTube-Videos drehen. Dafür benötigen wir eine neue Kamera. Wenn wir eine neue Kamera haben, benötigen wir ein neues Mikrofon. Wenn wir Kamera und Mikrofon haben, stellt sich die Frage: Was soll ich überhaupt sagen? Ein entsprechendes attraktives Angebot wäre dann: Kamera + Mikrofon + Digitaler Content Creation-Kurs

Storytelling

Storytelling ist die Kunst mit Geschichten mögliche Kunden zum Kauf zu überzeugen. Mit Geschichten können wir nicht nur die rationale Notwendigkeit für den Kauf eines Produktes erklären, sondern auch eine emotionale Komponente in den Kaufprozess einfließen lassen.

Eine eiinfache Struktur für Storytelling sieht folgendermaßen aus:

  1. Backstory
  2. Externes Ziel
  3. Internes Ziel
  4. Unüberwindbare Mauer
  5. AHA-Moment
  6. Plan
  7. Konflikt
  8. Ziel erreicht
  9. Transformation

Wer sich genauer in dieses Thema einlesen möchte, dem empfehle ich folgende Literatur:

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